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Hello Hybrid-Parken

Zwei Systeme, die sich ergänzen.

Eine Barriere – Schranke oder Rolltor – schützt Ein- und Ausfahrt, die Kennzeichenerkennung entscheidet, wer passieren darf. Zusammen können beide mehr als jedes für sich.

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Alessandro Seria

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Zufahrt mit Schranke und Kamera darüber

Was ist Hybrid-Parken?

Hybrid-Parken verbindet eine physische Barriere mit der Kennzeichenerkennung und nutzt von beiden genau das, worin sie stark sind. Ob Schranke oder Rolltor, spielt dabei keine Rolle – beides lässt sich ansteuern. Die Barriere schützt Ein- und Ausfahrt und lässt sich nicht übergehen. Die Kennzeichenerkennung ist die Entscheidung davor: Sie erkennt jedes Fahrzeug, kennt seine Berechtigung und urteilt in dem Moment, in dem es vorfährt.

Für sich genommen hat jedes der beiden Verfahren eine Lücke. Eine Schranke allein weiß nicht, wer vor ihr steht, und braucht deshalb Ticket, Karte oder Code. Eine Kamera allein weiß es zwar, kann aber niemanden aufhalten – sie hält fest, was ohnehin geschieht.

Zusammengesetzt schließt sich diese Lücke: Das Kennzeichen liefert die Entscheidung, die Barriere setzt sie durch. Gelesen wird dabei an Front und Heck – bleibt ein Kennzeichen einmal unlesbar, etwa unter Schnee oder Schmutz, greift die zweite Erfassung.

Wann sich die Barriere bewegt, legen Sie fest: bei jedem Fahrzeug, nur zu bestimmten Zeiten oder dauerhaft offen. Im Regelfall bleibt sie unten und hebt sich, sobald die Kamera gelesen hat – der Halt dauert so lange, wie das Lesen braucht. Ticketlos bleibt es in jedem Fall: nichts zu ziehen, nichts vorzuzeigen. Ist die Füllmenge der Parkfläche erreicht, bleibt die Barriere unten.

Wer doppelt sicher gehen will, ergänzt einen Ticketautomaten an der Säule. Er kommt nur zum Zug, wenn ein Kennzeichen an beiden Enden nicht zu lesen war – der Betrieb bleibt ticketlos.

Der häufigste Grund für die Kombination.

Plätze, die frei bleiben müssen

Nicht jede Fläche soll bis zum letzten Platz belegt werden. Wer feste Kunden, Mieter oder Anlieferungen hat, muss deren Plätze freihalten – und zwar dann, wenn sie gebraucht werden, nicht nur auf dem Schild.

Dafür hinterlegen Sie ein Kontingent: Bis zu einer gewählten Auslastung fährt jeder ein. Ist die Füllmenge erreicht, bleibt die Barriere für den freien Verkehr unten.

Genau das ist ohne die Kombination nicht zu machen. Ein Schild lässt sich ignorieren, eine Kamera allein kann erst im Nachhinein durch Vertragsstrafen reagieren. Die Barriere macht aus der Grenze eine Grenze. Somit können Reservierungen vorgehalten und Stellplatz-Verfügbarkeiten garantiert werden.

Damit eine Abweisung im Alltag funktioniert, braucht die Zufahrt zwei Dinge: einen Bildschirm, der den Grund anzeigt, und Platz und genügend Zeit zum Wenden. Wer vor einer geschlossenen Barriere steht, muss sehen, warum – und wieder herauskommen, ohne rückwärts auf die Straße zu müssen oder einen Rückstau zu verursachen.

Der ganze Vorgang, von außen betrachtet.

So parkt man mit Barriere, aber ohne Ticket.

Kurz halten, die Kamera liest das Kennzeichen. Ist es berechtigt und hat die Fläche Platz, schwenkt die Barriere auf – kein Ticket, kein Knopf. Ist die Füllmenge erreicht, bleibt sie unten.

Zwei Verfahren, jedes mit einer Lücke.

Barriere, Kennzeichen oder beides?

Jedes der beiden Verfahren kann etwas, das dem anderen fehlt. Die Tabelle zeigt, was übrig bleibt, wenn man sie zusammenlegt.

Nur BarriereNur KennzeichenHybrid-Parken
Zufahrt wirklich begrenzenDie Barriere hält jeden auf.Erfasst wird alles, aufgehalten niemand.Die Barriere hält auf, das Kennzeichen entscheidet.
Ohne Ticket und KarteBraucht Ticket, Karte oder Code.Nichts zu ziehen, nichts vorzuzeigen.Nichts zu ziehen, nichts vorzuzeigen.
Kontingent durchsetzenSperrt alle oder niemanden.Weiß, wer darf, kann aber nicht sperren.Bis zur Füllmenge frei, danach nur die Liste.
Halt an der ZufahrtTicket ziehen, Karte suchen, warten.Kein Halt, freie Durchfahrt.Kurzer Halt, bis das Kennzeichen gelesen ist.
Technik im BetriebMechanik, die ausfallen kann.Nur Kameras, keine bewegten Teile.Kameras und eine Barriere.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Hybrid-Parken

Beim Free-Flow-Parking bleibt die Zufahrt offen, erfasst wird trotzdem jedes Kennzeichen. Beim Hybrid-Parken steht zusätzlich eine Barriere davor. Der Unterschied liegt nicht in der Erfassung, sondern darin, ob ein Fahrzeug ohne Berechtigung überhaupt auf die Fläche kommt.

Sie geben vor, wie viele Plätze frei bleiben sollen und für wen. Beides lässt sich ändern, ohne dass jemand an die Technik muss, bei Bedarf auch nach Wochentag oder Uhrzeit.

Dann greift die Rückfallebene: ein Ticket an der Säule, sofern Sie den Automaten vorgesehen haben.

Häufig ja und es muss keine Schranke sein – ein Rolltor lässt sich genauso ansteuern. Ob Ihre Anlage mitspielt, hängt an ihrer Schnittstelle und ihrem Zustand. Das prüfen wir vorab an Ihrer Fläche.

Nein. Kameras, Barriere, Ticketautomat und Bildschirm – alles, was Ihre Fläche braucht, stellen wir zur Verfügung und betreiben es.

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